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17. Januar 2012

Quellenarbeit

Das Problem war nicht die Suche...
Das Problem war, mit dem umzugehen was zu finden war.

Es gibt unzählige Bücher auf dem Markt, nahezu ebensoviele Internetseiten haben wir im Netz. Per Suchmaschine auf Treffer zum gewünschten Thema zu gelangen ist weniger die Schwierigkeit - schwierig ist, auf Texte zu treffen mit denen man auch etwas anfangen kann.

16. Januar 2012

Eine Kaffeepause

das konnte Nila jetzt gebrauchen.



Es war etwa Vier Uhr in der früh und wie so oft hatte sie den Tag vor ihrem Rechner verbracht und alte Mythen recherchiert.

Annunaki, Igigu, Göttergeschlechter und Ratschlüsse - diese Dinge zu behalten und als ganzes wieder zu geben war schlimmer als jede Politik. Letztlich war es aber ncihts anderes... Götterpolitik. Politik die einige uralte große Wesen um Rohstoffe und neuen Siedlungsraum geführt hatten.
Beruhigend das viele Dinge im Großen dem Leben hier sehr ähnelten.
Zugegeben, die Räte der Götter bestanden aus anderen Wesen als steifen Anzugträgern und ihre Amtserfahrung ließ sich in manchen Fällen nur noch in Jahrtausenden begreifen. Doch im Grund der Sache war es Politik.
Kein großer Vatergott, der sich eine Krone der Schöpfung auserwählt, die alle anderen Schöpfungswesen unterjochen soll. Ob wir den Tatsachen ins Auge sehen wollen oder nicht, die Menschen waren als Nutzvieh konzipiert... nur ihre Herren waren weit aus netter und gerechter als so mancher Mensch zu seinen Tieren ist.

18. November 2011

ein kurzer Wachzustand II

Wenn Christentum die Antwort auf unsere Fragen sein soll, wenn DAS die Verbesserung der Welt darstellt seit gegen die Heiden vorgegangen wurde...
wenn Gottgefälliges Leben das brutale Morden von Millionen "Ungläubiger" erfordert, das Abwenden von aller Wissenschaft, die Verdummung der Masse, der blinde Glauben an eine Erlösungsreligion und die Ohnmächtige Hingabe an einen "allmächtigen Erlöser" der meint usn wie dumme Schafe am Strick führen zu müssen weil wir zu doof zum selber laufen sind... wenn Christentum Rassenhass, gestörte Sexualität und Homophobie bedeutet und ALLE Toleranz der alten Kulturen gegen eine Ideologie der Absolutheit, der Verncihtung des "unwürdigen" und "gottlosen" bedeutet, zudem eine Religion von Knechtschaft erfordert, unterwürfigkeit vor einem absolutistischen Herrn, der offen sagt alle grausam zu strafen die nicht unter ihm knien wollen.....

- dann bin ich die Erste die in die Höllegeht und um Luzifers Hand anhalten wird!

ein kurzer Wachzustand

So - DAS war ihr jetzt einfach zu blöd gewesen!

Nila lehnte mit verschränkten Armen an dem kleinen schwarzen Sideboard und genoss ihre Genugtuung...
Ein Poster in einem ihrer Foren hatte mal wieder eines der unzähligen "Musikindustrie verbreitet Werke des Teufels" Videos eingestellt [in einem Thema das sie selbst über Magie eröffnet hatte] und auf ihre Frage ob er es nicht fehlplatziert fände, eine Antwort bekommen alá "Das hat ja auch mit Magie zutun - und sehr gute Ansätze" ...
nach einer Zusammenhanglosen Collage von Videoschnipseln, in denen Musiker (spaßend) behaupteten sie müssten wohl ihre Seele dem Teufel verkauft haben bei all diesem Erfolg, kam ein Abriss über angebliche Symbole der Freimaurer und über [stinknormale] Architekturelemente die an die Dreieckigen Überbauten griechischer Tempel angelehnt waren... zum Glück hatte man wenigstens die Obelisken weg gelassen, angeblich war ja die Welt geradezu ÜBERSÄHT von satanischen Ordenssymbolen und andrem Teufelszeug!
... Es war auch kein Wunder das so zu sehen, wenn man jedes Symbol und sei es die rotweiße Papstrobe auf Illuminatenbedeutungen nachweisen wollte...

13. November 2011

Zwiegespalten

Samael war zweigeteilt.

Samael lebte in zwei Welten...
die eine, die alte, in der sie das Kind einer unglücklichen Verbindung war - oft allein gewesen, oftmals schon enttäuscht und schwer darin einen Platz zu finden in der Welt... Bastard und Außenseiter seit Geburt...
die andere, um Unlängen ältere und doch erst neu erwachte, in der sie die Magie betrieb, mit Engeln und Teufeln sprach und einen Platz in der Zukunft einnehmen musste, der ihr kaum geheuer war.
Faszinierend, Hoffnungsvoll... doch auch beängstigend.
Wie sollte ein Mädchen wie sie einen Krieg führen?

Den Krieg mit Worten - den beherrschte sie.
Den übte sie längst aus und wie es der Spruch so gerne sagt: "GEIST ist die einzige Waffe die sich schärft wenn man sie nutzt"
... nun - dies galt nicht nur für die Geisteskräfte... auch Magie, Können, Erfahrung... all das war konträr zum Abnutzungswert des groben Stoffs... all dies war unstofflich!

9. November 2011

Tanz auf dem Vulkan II

Zurück auf meinen Porphyrberg:


"Ander Kulturen machens schließlich auch!" - sagte Nila zu Pedro und sah ihn (mehr oder weniger) an.
"Die Asiaten haben Ahnenschreine, die Mexikaner feiern bis heute ihre 'Dias de los Muertos' - und was manche Voodoovölker Afrikas noch im Beisein ihrer Ahnen durchführen, das gruselt vllt sogar mich! .... aber Hauptsache ich wäre verrückt."

Pedro schien zu nicken. - Nila war der erste Mensch der nach seinem Tod aktiv zu ihm Kontakt aufgenommen hatte. Ein Pendel nannte sie ihr Eigen und verglichen mit ihren damaligen Fertigkeiten war sie mittlerweile "gut"
- die Messlatte in solchen Dingen lag allerdings bei einem Durchschnitt von Normalnull - also war es schon ein kleines Wunder dass sie überhaupt Geister spürte.

Tanz auf dem Vulkan

Ich saß also auf dem Porphyrberg.....


müsste ich nicht "ich sitze" schreiben?
denken wir kurz über die Verwendung von stilistischen Mitteln nach - wörtliche Rede, 1. Person, 2. Person, 3. Person... ich gebe zu ich betreibe hier einen ziemlichen Stilmix kann das sein?
Nun - zumindest habe ich noch nicht mit dem "Du" angefangen.
Kann aber sein dass das noch kommt.

4. November 2011

Schwere Zeiten II

Nur gut dass es soetwas wie Normalität gibt...


Normalität zeigt dir rund um die Uhr abrufbar, den Status an, den ein durchschnittlicher Westmensch zu erfüllen hat. Normalität zeigt dir haarklein auf, wo man selbst noch unvollkommen ist und sich am derzeitigen Gesellschaftsstand auszurichten hat.
Normalität macht uns zu "besseren" Menschen. Einheitlich und leichter zu handhaben...
Eben genormt.


Ich war noch nie normal!

3. November 2011

Schwere Zeiten

Was wurde nur aus dieser Welt?


In den Nachrichten und in den Städten herrschte Krieg.
Es war kaum der erste halbwegs vorbei, da begann schon ein weiterer.
Kaum hatten die Menschen unter dem einen Despoten gelitten, da löste schon ein neuer ihn ab.
Jegliche Hoffnung auf die freie Welt, wurde im Keim erstickt - weil man nur vom Regen in die Traufe kam.

Reiche Menschen suchten nach Geld.
Arme nach Sicherheit, Wohnung und Brot.
Reiche Menschen nahmen armen Menschen Sicherheit, Wohnung und Brot für Geld.
Arme Menschen sahen ohnmächtig dabei zu.


So ging es seit Jahrhunderten.
Und immer sagten die Herrscher (die die selbst die Führer der Kriege waren) all das wäre dank ihnen ja endlich nun Vergangenheit - die Welt ein Paradies und alles schlechte nun vorbei.
Da hatten sie uns schön getäuscht.

Die Geschichte beginnt - II

Ich schiele auf meinen Kalender und versuche zu rechnen...
November - Oktober - September - August... schon fast zweieinhalb Jahre. Seit dieser Zeit lebe und forsche ich an der Seite von Gregor.

Ich gebe zu dass das jetzt nicht sein richtiger Name ist - ich bin nur nicht gewillt diesen Blogg allzu offensichtlich auf uns zurück führbar zu machen. Es ist nämlich so:
Ich und Gregor haben eine ziemliche Aufgabe am Hals. Keiner von uns hat sie sich ausgesucht, keiner von uns war darauf gefasst. Es geschah einfach und es lässt sich nicht widerlegen, egal wie skeptisch wir es versucht haben.

Gregor betreibt Magie...